Mittwoch, 6. Mai 2009

Erstens kommt es anders...

...und zweitens als man denkt.
Habe heute eine wirklich knifflige Aufgabe innerhalb von sage und schreibe 11 Stunden restlos gelöst. (Und wenn ich knifflig sage, dann meine ich knifflig!)
Ich kanns noch gar nicht fassen
Heidiwitzka, das Leben kann manchmal ganz schön aufregend sein!

Eigentlich ist es sogar noch besser, denn ich habe gleichzeitig eine zweite, nicht so knifflige aber sehr lästige Aufgabe quasi so ganz nebenbei mit erledigt. GEIL!!!!

Frische Blümchen gefällig?

aquilegia_grandmothers
Aquilegia vulgaris "Grandmothers Garden"
(Eine meiner Lieblinge zur Zeit.)

(na gut, noch ein Bild, weils so schön ist)

Dicentra_spectabilis
Noch ein Liebling: Dicentra spectabilis !

...nein ich bin nicht besoffen! (Obwohl ich jetzt allen Grund hätte mir einen anzujodeln)
...nein, ich erzähle hier keine Einzelheiten.

....
DONNER UND DORIA!!!!
:-D

Samstag, 28. März 2009

Die fehlende Stunde

Heute Nacht wird bekanntlich wieder die Zeit umgestellt.

Ich finde diese Umstellerei völlig überflüssig und bin entschieden dafür diesen Unfug endlich abzuschaffen und es ein für allemal bei der Zeit, die wir als Winterzeit kennen zu belassen.

Da es jetzt aber nunmal (noch) so ist und ich es nicht ändern kann, daß diese Nacht eine Stunde kürzer sein wird, habe ich mir etwas überlegt, um mir die Umstellung etwas erträglicher zu machen.

Ich wache morgen einfach eine Stunde eher auf, als ich es normalersweise am Sonntag tue, erledige kurz das Wichtigste im Bad, koche mir eine schöne Kanne Tee und während ich den Tee vernichte lese ich im Bett in aller Ruhe Morphium zu Ende.

Es gibt ja bei guten Krimis diesen "point of no return". Wenn man den überschritten hat, kann man nicht mehr aufhören, bis man am Schluß angelangt ist. Bei "Morphium steh`ich kurz davor, - und morgen...
*gg*

Mittwoch, 25. März 2009

Eigentlich...

...wollte ich heute was im Garten machen.

Aber

Seit gestern schneit es wieder und jetzt liegt Schnee, - und es wird immer mehr.

Verdammt langer Winter dieses Jahr!

Samstag, 21. März 2009

Steter Tropfen ....

...oder was in dieser aufregenden Woche noch Interessantes passiert ist:

Rose-DeResht

Seit Dienstag hab ich den 1. Kyu.
Seit etwas mehr als 5 Jahren mach ich jetzt Aikido, trainiere oft und ausgiebig, habe schon viel Spaß auf der Matte gehabt und, das bleibt nicht aus, hier und da auch mal Frust erlebt (wobei der Spaß bei Weitem überwiegt, sonst wäre ich niemals so lange dran geblieben) und habe auf diese Weise viel gelernt.
Ich bin stolz auf mich und freue mich über diese Anerkennung.

Freitag, 20. März 2009

Reife Leistung

Ich bin sonst eigentlich kein Fan von diesen Filmchen, aber der hier ist wirklich sehenswert.
Da kann man mal sehen, zu welcher Präzisionsarbeit Hütehunde - Menschen-Teams fähig sind.



Den Film hab ich hier gefunden.

Donnerstag, 19. März 2009

Hundeschule

Ich habe jetzt keine Zeit viel zu schreiben, deshalb mach ichs kurz:

Die Hundetrainerin ist toll! Genau die Richtige für uns.
Das hätten wir schon längst machen sollen. Was mich davon abgehalten hat, war die Erfahrung mit der Frau, bei der wir anfänglich mal waren. Das war damals eher kontraproduktiv und ist für einige Verunsicherung unsererseits verantwortlich, die sehr hinderlich war.

Schon bei dieser ersten Stunde gestern sind mir einige Lichter aufgegangen und mehrere Bretter vom Kopf gefallen *gg*.
Am Samstag ist die nächste Stunde, dann noch zwei Einzelstunden und dann gehts ab in die Gruppe, - so schätzt sie das ein.
(Die andere Frau damals hatte uns erklärt, daß entspannter Hundekontakt vielleicht nie möglich ist! - Für Ersthundebesitzer, die selbst noch unsicher sind ist das natürlich eine "große Hilfe" :-( )

Unsere neue Hundetrainerin hat unseren Helden recht schnell durchschaut und auch bei uns schon einige Fehler aufgedeckt, die uns gar nicht so bewußt waren. Als Mensch deutet man ja zuweilen Verhaltensweisen falsch und macht dann mit eigenem Fehlverhalten alles nur noch schlimmer.

Nach einigen kleinen Übungen, deren schneller Erfolg ihre Einschätzung bestätigten, holte sie dann eine ihrer Hündinnen. Alles lief recht entspannt. Dann kam noch die nächste Schülerin samt Frauchen und wir wurden für die sogleich als Komparsen eingeteilt, - toll wie entspannt das alles war.

Um es mit Eddi Arent zu sagen:
Das macht Freude! :-)

(Jetzt ist es doch länger geworden)

Freitag, 13. März 2009

Zitterratten - Alarm

Kommen heute Mann und Hund vom Spaziergang zurück, sind beide völlig aufgelöst und was muß ich hören?
Dieses kleine fiese Terriervieh, mit dem wir schonmal Bekanntschaft gemacht haben war wieder mit seinem völlig verpeilten Herrchen unterwegs, ohne Leine und ohne Manieren wie immer, Hund wie Mensch (Manchmal denke ich, daß manche Menschen auch an die Leine gehören, weil sie sich völlig asozial benehmen, - wie soll es dann erst der Hund lernen.)
Das Biest, was Rinzei schonmal angegriffen hat (damals hat es versucht ihm in die Beine zu beißen!), wird ja schon pampig, wenn wir noch einen halben Kilometer entfernt sind.
Weil das Herrchen von dem offenbar keinerlei Einsicht hat, sind die Situationen besonders schwierig, an Stellen, wo die Hunde nunmal irgendwie aneinander vorbei müssen.
Um also unerfreulichen Ereignissen vorzubeugen hatte Männe extra mit Rinzai an der kurzen Leine einen großen Schlenker über die Wiese gemacht, um das Chaosteam zu umgehen und etwas Abstand zu schaffen und ruft dem Mann zu, daß er seinen Hund festhalten soll..
Und was passiert? Diese dumme Töleschafft es, sich loszureißen, rast wie angestochen auf Rinzai zu, greift ihn an, beißt ihn ins Maul und in Kürze entsteht ein Knäuel. Terrirherrchen kümmert sich erst gar nicht, während Terrier unablässig auf unseren Hund losgeht, der sich logischerweise wehrt. Irgendwann wird es Rinzai zu bunt und er schnappt sich ein Ohr von dem anderen und beißt rein. Noch nichtmal da hört das wahnsinnige Tier gleich auf, macht immernoch weiter und braucht eine Weile bis es endlich begreift, daß es hier auf den Falschen losgegangen ist.
Beim Versuch die beiden zu trennen, zwickt der Terrier meinem Männe auch noch in die Hand. Terrierherrchen kommt dann gemächlich auch mal angeschlendert. Irgendwie haben sie die Zwei dann auseinandergekriegt.
Und das wo wir in Sachen Hundebegegnungen doch schon den ein oder anderen Fortschritt zu verbuchen hatten. Hier und da mal eine zufällige Begegnung mit netten Hunden, die unserem Freund auch sichtlich gefallen haben, wird nun wieder überlagert von so einer Scheiße.
Aber jetzt haben wir uns entschlossen mal offensiver eine Lösung in Angriff zu nehmen. Unter Anleitung einer Hundetrainerin werden wir jetzt mal gezielt dafür sorgen, daß Rinzai reichlich positive Kontakte mit anderen Hunden knüpfen kann.
Wenn man so zufällig auf andere Hunde und ihre Menschen trifft, weiß man ja nie, mit wem man es zu tun hat, und die Situationen, wo es wirklich passt, daß die beiden Hunde sich begrüßen, sind einfach zu selten. In so einem geschützen Rahmen allerdings ist das was anderes.
Ein Anruf bei unserer freundlichen Tierärztin und ich hatte gleich drei Adressen, von Hundeschulen in der Nähe, die ganz ordentlich sein sollen. (Bei sowas weiß man ja auch nie an wen man da gerät, deswegen sind EmpfehlungenGold wert.)
Bei der Gelegenheit können wir auch mal regulierend auf Rinzais große (und gefährliche) Vorliebe für Mofas einwirken.

Ach ja: sowohl Männe, als auch Rinzai haben nur winzige Kratzer davon getragen, - nichts Schlimmes zum Glück.

Hier ist was los!

Freitag, 20. Februar 2009

Büchernotiz

Dieses Buch interessiert mich:
Eva Strittmatter
Leib und Leben


...

Mich interessiert Eva Strittmatter als Person und was sie zu erzählen hat. Es ist eigentlich Zufall, daß ich ausgerechnet jetzt wieder auf sie aufmerksam geworden bin, - eben durch diese Buchvorstellung.
Dabei habe ich bisher gar nicht besonders viel von ihr gelesen...

Ich kenne einige Romane und Kurzgeschichten von Erwin Strittmatter, ihrem Ehemann.
Deutschlandweit, also über die Grenzen der neuen Bundesländer hinaus, dürfte ja "Der Laden" einer der bekanntesten Romane Strittmatters sein. Die Trilogie wurde Ende der Neunziger sehr aufwändig und gekonnt verfilmt.
Mir hat schon immer Strittmatters Erzählstil gefallen. Die Art, wie er durch seine Figuren Einblick in sein eigenes Erleben gewährt und dadurch auch den Blick in andere Zeiten ermöglicht, finde ich unglaublich interessant.
In dem Artikel wurde u.a. erwähnt, daß der Autor, wie jetzt gerade erst herausgekommen sein soll, während des 2. Weltkrieges bei der Ordnungspolizei der SS gewesen sein soll.
Weil ich nicht genau wußte, was ich davon halten soll, habe ich zwei weitere Artikel herausgesucht, die ich hier verlinken will:

Der "Erwin Strittmatter Preis" und die deutsche Vergangenheit
Veröffentlich auf der Seite des Erwin Strittmatter Vereins e.V.

und ein Tagesspiegel-Artikel von heute

Erwin Strittmatter: Das unbefragte Schweigen

Um da wirklich mitreden zu können, bin ich nach wie vor zu wenig informiert.
Meine ganz subjektive Einschätzung bis jetzt ist allerdings die, daß man es sich mit dem Be- und Verurteilen nicht allzu einfach machen sollte...

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