Panoptikum

Dienstag, 11. August 2009

...

Mir sind gestern Abend, als ich beim Hitchcock vor dem gemütlichen Kaminfeuer eingeschlafen bin ganz abstruse Ideen zur Umgestaltung dieses Blogs gekommen.
Muß mal überlegen, inwiefern ich die umsetzen kann.
P.S.: Der Anfang ist gemacht. Der Rest hängt davon ab, wann ich die Zeit finde einen neuen Header zu bauen und ob und wann ich die richtigen Knöpfe für die diversen Neueinstellungen finde.
Gemach...

Montag, 10. August 2009

Was ich am Samstag gelernt habe:

1. Knochenhausen ist ein interessanter Ort.

2. Unwissenden ist das Betreten von Geschäften für asiatische Lebensmittel nur in Begleitung fachkundiger Personen zu empfehlen, es sei denn, sie sind der auf dem asiatischen Kontinent gebräuchlichen Sprachen und Schriften mächtig. (Ich hatte das Glück entsprechende Personen dabei zu haben)

Nichtsdesdotrotz wohnt

3. asiatischen Speisen ein nicht zu unterschätzendes Suchtpotenzial inne.

4. (Apropos Suchtpotenzial!) Gewisse britische Krimiserien sind auch beim 3. mal Anschauen noch spannend. Dieser Effekt wird durch den Genuß im Originalton unbedingt verstärkt und hat natürlich nur gaaanz am Rande was mit gewissen jungen Männern in engen Hosen zu tun!

und schlußendlich

5. muß nebenbei darauf hingewiesen werden, daß das, was man bei Schwei_ske als Tee serviert bekommt sowohl undefinierbar als auch ungenießbar ist.
;-D

Montag, 6. Juli 2009

Rette sich wer kann! oder: Ostern war besser!

Ich muß mich erholen, -vom Wochenende.

Also ich habe ja grundsätzlich nichts dagegen, wenn Leute feiern, auch dann nicht, wenn ich selbst mich für die aktuellen Feierlichkeiten nicht erwärmen kann.
Aber was zuviel ist ist zuviel!

Am Wochenende war hier nämlich Kirmes.
Und in diesem Jahr haben sie, was den Lärmpegel betrifft den Vogel abgeschossen.

Unter Spaß verstanden die lieben Mitbürger nämlich dieses Mal ein Wochenende lang Dauerbeschallung in voller Lautstärke und über weite Strecken aus mehreren Rohren. Man stelle sich eine anhaltende Lärmbelästigung aus einem Mischmasch von Techno und Volksmusik vor, Grauenhaft!
Die am Sonntag früh um 4 Uhr einsetzende Ruhe wurde am Sonntag früh um 9 Uhr mit 10 minütigem Glockengeläut beendet und danach gings ununterbrochen weiter mit Gedudel, Gewummer, Gejodel und Gejaule bis Sonntag Nacht 1 Uhr.
So schlimm war noch nicht mal der Karneval.

Ach was war doch Ostern schön. Zu Ostern herrscht hier in der katholischen Provinz nämlich von Karfreitag bis Ostersonntag eine himmlische Ruhe. Wo an anderen Fest- und Ruhetagen das Gebot der Lärmvermeidung eher ignoriert wird, hält man an Ostern züchtig Einkehr.
Warum ist nicht öfter Ostern?

Nachtrag:

Heute mittag ging es wieder los. Wie lange dauert dieser Wahnsinn denn noch???!

Diese grenzdebile Dauerberieselung legt langsam aber sicher bei mir Killerinstinkte frei. Hey, mit sowas quält man in Hinterbananien die politischen Gefangenen!
Wen muß ich ermorden, damit hier endlich Ruhe ist?
Arrrrrgs....

Mittwoch, 6. Mai 2009

Erstens kommt es anders...

...und zweitens als man denkt.
Habe heute eine wirklich knifflige Aufgabe innerhalb von sage und schreibe 11 Stunden restlos gelöst. (Und wenn ich knifflig sage, dann meine ich knifflig!)
Ich kanns noch gar nicht fassen
Heidiwitzka, das Leben kann manchmal ganz schön aufregend sein!

Eigentlich ist es sogar noch besser, denn ich habe gleichzeitig eine zweite, nicht so knifflige aber sehr lästige Aufgabe quasi so ganz nebenbei mit erledigt. GEIL!!!!

Frische Blümchen gefällig?

aquilegia_grandmothers
Aquilegia vulgaris "Grandmothers Garden"
(Eine meiner Lieblinge zur Zeit.)

(na gut, noch ein Bild, weils so schön ist)

Dicentra_spectabilis
Noch ein Liebling: Dicentra spectabilis !

...nein ich bin nicht besoffen! (Obwohl ich jetzt allen Grund hätte mir einen anzujodeln)
...nein, ich erzähle hier keine Einzelheiten.

....
DONNER UND DORIA!!!!
:-D

Donnerstag, 19. Februar 2009

Irrsinn

Dieser steuert augenblicklich wieder auf seinen Höhepunkt zu.

Die Menschen laufen kostümiert durch die Landschaft und heute nacht, es war so gegen halb zwei und ich wollte gerade ins Bett gehen, meldete unser lieber Bescheidsagerhund, daß draußen irgendwas los ist.

Beim Blick aus dem Fenster sah ich den Herrn Nachbarn, lustig verkleidet, nach Hause torkeln. Der muß mächtig zugetankt haben.
Und das wird noch mehr. Bis nächste Woche Mittwoch muß man hier auf alles gefasst sein.
Nun denn: This too will pass!

Montag, 9. Februar 2009

Aufräumen II

Das Aufräumen findet nicht nur hier im Weblog statt, sondern auch im sogenannten "Real Life".
Ich trage mich nämlich schon seit graumer Zeit mit dem Gedanken mein Arbeitszimmer umzugestalten.
Dabei verfolge ich ganz bestimmte Pläne, wie es werden soll und sinniere darüber, wie ich diese in die Realität umsetzten könnte, ohne dafür vorher die Bank von England ausrauben zu müssen.
Als ich irgendwann vor Weihnachten eine Kommode, die
an einer der Wände stand vors Fenster rückte, um Pflanzen darauf zu stellen, konnte ich meine flinken Fingerchen nicht mehr stillhalten und fing an, die Tapete von dieser Wand zu rupfen, was sogar trocken, d.h. ohne Tapetenablöser, richtig gut ging, so gut, daß ich gleich weitermachen mußte. (Sowas macht richtig Spaß!)

Letzte Woche nun habe ich mir die nächste Wand vorgenommen. Nur ist die, weil die Decke schräg bis in die Dachspitze geht, ungefähr 3,5 m hoch.
Die unteren Bereiche gingen ja noch vom sicheren Boden aus bzw. mit der kleinen Haushaltsleiter.
Aber um oben in die Spitze zu kommen, mußte ich jetzt die große Leiter bemühen...
OhhhgodOhhgodOhhhgod... ich bin überhaupt nicht schwindelfrei. An diese Höhe muß ich mich erstmal gewöhnen!
Immerhin hab ich es ein bißchen weiter geschafft. Ich muß ja nicht alles auf einmal machen *immernoch zittrig ist*.
Ich frag mich nur... das Entfernen geht ja noch, - aber wie zum Donner soll ich da oben die neue Tapete anbringen...herrje ich darf gar nicht dran denken.
Und dann beschäftigt mich nochetwas:
Ich möchte die Wände teilweise in gedecktem Dunkelgrün gestalten, - so als Hintergrund für Bilder etc.
Jetzt finde ich die fertigen Farben aus dem Baumarkt völlig überteuert. Da wird man ja schon für die paar Quadratmeter ein Vermögen los!
Am liebsten würde ich mir entsprechende Pigmente besorgen und die Wandfarbe selber anmischen.
Weiß jemand, wo man da entsprechende Rezepte findet?
Als Untergrund will ich Rauhfaser haben und die Farbe soll darauf gut zu verarbeiten sein und auch ordentlich decken.

Freitag, 30. Januar 2009

Rätselhaft

Wieso hat der jetzt eigentlich eine Auszeichnung gekriegt!???

Ist mir da irgendwas entgangen?

Oder ist das so eine Art Beschwichtigungsgeste, damit er nicht wieder den Gashahn zudreht...???

Nicht, daß ich auf so Lobhudelei viel gebe,
... aber ich finde, es ist irgendwie das falsche Signal.
...

Freitag, 31. Oktober 2008

Ich will dünne Linien!

Aufmerksamen Beobachtern wird nicht entgangen sein, daß ich hier ein bißchen an der Inneneinrichtung rumgespielt habe. Diesen schwarze Hintergrund in Verbindung mit grünen Linien, - dünnen grünen Linien wohlgemerkt, finde ich äußerst apart.
Daß der Rahmen und die Trennlinie zwischen Sidebar und Textfeld noch breit sind, ist keine Absicht. Die restlichen Linien habe ich, wie man sieht, schon mittels Manipulation im html -Geschreibsel geschrumpft. Weil ich mich mit sowas aber immer nur peripher befasst habe, ist mein Rumfingern in Quelltexten vergleichbar mit einer Art Blindflug. Ich ändere was und schaue, was dabei rausgekommen ist. Hier habe ich dann also nach den Stellen gesucht, wo irgendwas mit Linien, Begrenzungen, Umrandungen, vorkommt, bin mehrfach auf "border = xyz px" gestoßen und habe einfach die 10 durch eine 2 ersetzt (oder ist es 1? ...). Das Ergebnis sieht man. Wo allerdings der verfluchte Code für diese äußeren Begrenzungen zu finden ist, weiß der Geier.

...ach übrigens:
Häppie Hällowien!
:-D

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Ghostlink

Ich lese numal gern Geistergeschichten und jetzt kommt wieder die Zeit, wo das besonders viel Spaß macht. In Sachen Spukgeschichten im Netz unterwegs habe ich diesen Link zu
Hauntet Places in UK
gefunden.
Daß die Briten ein besonders liebevolles Verhältnis zu ihren Gespenstern haben ist ja hinlänglich bekannt. Selbst der winzige Ort in Devon, in dem ich einige Monate lebte, hatte seine eigenen Geistergeschichten zu bieten, die mit großer Inbrunst immer wieder erzählt wurden.
Auf dieser Seite nun gibt es jede Menge zu lesen über die vielen englischen Spukorte. Die Geschichten werden von den Geistern selbst erzählt, was dem Ganzen dieses gewisse Quentchen Humor verleiht, das ich so mag.

Freitag, 26. September 2008

Aufruhr im Paradis

Echt, das war ein Tag heute!



Im Untergeschoß in einem unserer Betriebsräume war eine Wand feuch geworden. Unsere Vermieterin deckt ihren Handwerkerbedarf ja immer aus dem Kreise ihrer zahlreichen Bekannten (Fußballverein, Kirchenchor etc.pp.) So auch dieses mal. Es rückte ein "Bekannter" Maurer an, der das Problem in einer Undichtigkeit des Fundamentes vermutete was unweigerlich zu der Schlußfolgerung führte, daß an der Stelle bis auf die Bodenplatte aufgebuddelt werden muß.

Die Stelle liegt im hinteren Teil des Gartens. Um dorthin zu gelangen muß man durch den gesamten vorderen Teil, den ich schon in mühevoller Arbeit gestaltet habe.
Aufbuddeln heißt, für so Leute heutzutage Bagger holen. (Früher ging sowas von Hand, aber das ist ja heutigen Handwerkern zu mühsam ((faules Pack das!)). Ich sehs schon vor mir, daß die Mischpoke mit riesigen Baumaschinen hier anrückt und da ich von Berufs wegen nicht ganz unbedarft bin, was Erdarbeitsgerät betrifft, sag ich noch "da nehmen wir aber einen Minibagger und ich schlage vor, Sie schauen sich um, ob Sie so einen kleinen Friedhofsbagger gemietet kriegen" Die Dinger sind klein, wendig, und dafür gemacht, auf engen Wegen zu rangieren, ohne alles in Schutt und Asche zu hinterlassen.
Die Bedeutung des Begriffes "Mini" scheint nicht für alle Leute die gleiche zu sein.
Heute rücken die also an und micht rifft fast der Schlag, als ich den Laster mit dem Bagger huckepack vorfahren sehe.
1,40 m Spurbreite mindestens hat das Ding, was breiter ist, als sämtliche Wege, auf denen es fahren muß.
Passend dazu kommt noch ein ebenso schnodderiger wie ignoranter Mitarbeiter der Vermieterfirma, den ich erstmal bremse um ihm klar zu machen, daß ich ihn jeden Zentimeter, den er mit dem Ding in meinem Garten zurücklegt dirigieren werde. Allerdings hilft das nicht viel, die Spur von dem Monstrum ist einfach zu breit um keinen Schaden anzurichten. ich muß entscheiden wo er drüberfahren kann und wo er auf gar keinen Fall drüber darf. Das Unheil setzt sich in Bewegung und ich muß zusehen, wie meine sorgfältig angelegten Beete Teilweise in eine Kraterlandschaft verwandelt werden, kann ihn gerade noch abhalten die Kletterrose umzunieten, bis das Ding entdlich am Bestimmungsort angekommen ist. Dort stellt sich raus, daß es für die Aufgabe im Grunde viel zu groß und unhandlich ist. Zwei Nummern kleiner mindestens hätten es sein müssen (ein richtiger Minibagger eben, wie ich schon sagte...). Als der fürchterliche Mensch aus der Maschine aussteigt und mir weismachen will, daß "man da nur mal bissel mit dem Rechen drübermuß und dann ist alles wieder in Butter" versuche ich es nocheinmal mit Fachkompetenz und erkläre ihm, daß die oberflächlichen Schäden gar nicht das Problem sind, sondern daß mir die Bodenverdichtung die eigentlichen Sorgen bereitet, wenn er da wie blöde hin und her fährt.
Er fährt mir über den Mund und will meinen Spaten grabschen um mir die angeblich nicht vorhandenen Bodenverdichtungen zu zeigen, da platzt mir der Kragen. Ich brülle ihn an "Finger weg von meinem Spaten!" was ihn für einen Augenblick in den Zustand von Verwirrung versetzt, dann gibt er auf, setzt sich in Bewegung und zieht schmollend ab.
Ich begutachte meine ruinierten Beete und stehe kurz vorm Herzkasper (wo ist der Schnaps, wenn man ihn mal braucht?!)
Am Nachmittag dann kommt der Maurer zum Baggern Es passiert, was passieren muß, die Maschine ist viel zu groß und unpräzise, die Schaufel erfass zwei Drainagerohre und zerfetzt sie säuberlich, die müssen also heute noch ersetzt werden. Inzwischen ist auch die Vermieterin mit ihrer halben Familie angerückt und man macht sich gemeinschaftlich am Loch zu schaffen. Irgendwann verkündet der Maurer, er wäre jetzt fertig und verzieht sich ins Wochenende.
Die Rohre werden ernauert, das Loch abgedeckt. Den Fehler hat man immernoch nicht gefunden, am Mittwoch soll ein "Fachmann" kommen, der sich das anguckt. Der Baggervermieter kommt wieder um sein Gerät abzuholen. Ich weiß jetzt, daß er der Schuldige ist und quäle ihn ein bisschen, Strafe muß schließlich sein. (Weil er keine andere Maschine frei hatte, daß Geschäft aber trotzdem machen wollte, hat er der Frau das viel zu große Gerät vermietet.) Er wird unfreundlich abgefertigt und darf seinen Bagger keinen Milimeter ohne meine Anweisung bewegen, dabei zetere ich die ganze Zeit wie ein Rohrspatz, was er meinen teuren Pflanzen angetan hat.

Tjo, das Ende vom Lied: Im Garten klafft ein Loch in daß der (ziemlich beleibte)Baggerfahrer bequem reinpassen würde, (Schade eigentlich ich hätte ihn dabehalten sollten :-D ) neben einem noch riesigeren Erdhaufen, Die kaputtgebaggerten Drainagerohre sind wieder heil...
...und warum die Wand feucht ist, weiß immernoch niemend.

Das ist vielleicht eine Sch...ße, sowas.
Ich habe drei Stunden gebraucht, um die Kollateralschäden im Garten wieder zu beheben, soweit es ging.

Was für ein Spaß!!!

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