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AiKiDo

Samstag, 21. März 2009

Steter Tropfen ....

...oder was in dieser aufregenden Woche noch Interessantes passiert ist:

Rose-DeResht

Seit Dienstag hab ich den 1. Kyu.
Seit etwas mehr als 5 Jahren mach ich jetzt Aikido, trainiere oft und ausgiebig, habe schon viel Spaß auf der Matte gehabt und, das bleibt nicht aus, hier und da auch mal Frust erlebt (wobei der Spaß bei Weitem überwiegt, sonst wäre ich niemals so lange dran geblieben) und habe auf diese Weise viel gelernt.
Ich bin stolz auf mich und freue mich über diese Anerkennung.

Montag, 8. September 2008

Was bin ich froh...

...daß ich am Wochenende das Aikido-Seminar mitgemacht habe. Ich habe dem ja mit gemischten Gefühlen entgegengesehen, weil ich im Augenblick dermaßen viel um die Ohren habe, daß ich froh bin, wenn ich mal meine Ruhe habe. Da droht so ein ausgefülltes Wochenende schonmal in Streß auszuarten. Andererseits bin ich ja bekanntermaßen AiKi-holikerin und, - ach ja es war doch wieder richtig gut!
Es macht einfach einen Unterschied, ob man nach einem anstrengenden Tag abgehetzt auf die Matte kommt oder an einem Samstag - Nachmittag bzw- Sonntag Morgen entspannt und ausgeschlafen. Ich bin da immer nochmal viel aufnahmefähiger und der Spaß stellt sich ungleich viel schneller ein.
Ich muß ja auch schon sagen, daß ich meine Fortschritte deutlich spüre. vor allem was den freien Fall betrifft. Wenn ich bedenke was für ein Kamikazeunternehmen das noch vor einem Jahr für mich war, - speziell bei Leuten von auswärts, deren Art zu werfen ich nicht kannte. Manche lassen einen ja irgendwo mitten in der Luft los oder schleudern einen dermaßen mit Schmackes,daß man quer durch den Raum saust und froh sein kann nicht irgendwo durchs Fenster zu fliegen.
Inzwischen habe ich meinen freien Fall (mein Ukemi auf Japanisch) doch schon recht gut im Griff und lande i.d.R. sehr weich und sicher, auch wenn mich mit meinen um die 55kg einer wirft, als hätte er es mit einem 3 Zentner - Mann zu tun.
Darauf bin ich doch ziemlich stolz.
Da fragte mich doch glatt eine, ob ich jetzt den 1. Kyu hab und mich auf die Dan-Prüfung vorbereite. Hab mich natürlich geschmeichelt gefühlt und ihr gesagt, daß ich erst den 2. Kyu hab.
Naja ich weiß schon ganz gut, was mir bis zum 1. Dan noch fehlt und das ist eine ganze Menge. Aber immerhin sieht es von außen wohl nicht mehr so ganz blöde aus, was ich so mache auf der Matte. ;-)

Montag, 19. März 2007

Aikido

Hinter mir liegt mal wieder ein Aikido-Lehrgang von höchster Intensität.
An solchen Wochenenden ist das Besondere gar nicht mal die Zeitdauer der Trainingseinheiten. 3 Stunden am Stück zu trainieren ist für mich inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr, weil ich das zweimal die Woche mache. Aber die Anforderungen sind auf einem Lehrgang schon höher, als im normalen Training. Da werden bestimmte Techniken sehr intensiv und in verschiedensten Ausformungen geübt und das Gesamtniveau der Teilnehmer ist insgesamt höher, was auch über die gesamte Zeit hinweg eine höhere Trainingsgeschwindigkeit bewirkt. Das alles verlangt einer ein hohes Maß an Konzentration und Aufmerksamkeit über den gesamten Zeitraum hinweg ab. Dieses Mal war das Training wieder besonders herausfordernd.
Im Wesentlichen haben wir sehr viel an Grundtechniken gearbeitet. Beispielsweise gehört Kotegaeshi zu den ersten Techniken, die man als Aikido-Anfänger erlernt. Der Schwierigkeitsgrad steigt, wenn der Uke nicht nur mit bloßen Händen, sondern mit einer Waffe z.B. einem Bokken (Holzschwert) angreift, weil dann sowohl Uke als auch Nage (der "Werfende" ) zum einen alle Körperteile vom Schwert fernhalten müssen und zum anderen der Nage den Uke schlußendlich sauber zu entwaffnen hat. Richtig knifflig wird die Sache allerdings, wenn gleich zwei Waffen im Spiel sind. Das gibt einer die Gelegenheit ausgiebig und mit großer Hingabe Präzision zu üben.
Derlei Dinge an zwei Tagen hintereinander jeweils mindestens drei Stunden lang, ergeben ein äußerst anspruchsvolles und kurzweiliges Wochenende. :-)

Sonntag, 26. November 2006

Aufgemischt und neu sortiert

Das war wieder ein Lehrgang! Ein ganzes Wochenende lang Intensivsttraining mit soooo vielen unterschiedlichen Leuten (darunter viele, die selbst im eigenen Dojo Lehrer sind) ist immer ein besonderes Erlebnis.
Ich habe jede Menge neues gelernt, - bekannte Techniken hab ich mit neuen Puzzleteilchen vervollkommnen können und ich habe erstmals zwei Dinge geschafft, die mir bisher fast unmöglich erschienen sind.

In meinem alten Dojo wurden nämlich manche Techniken als "gaaaanz kompliziert, gefährlich und nur für weit Fortgeschrittene zu bewältigen" hingestellt und dementsprechend nie geübt . Diese Suggestion hat bei mir total verfangen, sodaß diese Sachen in meinem Hirn als "das lern ich niemals" abgespeichert wurden. Im neuen Dojo nun gilt prinzipiell nichts, als nicht erlernbar und alle Trainierenden werden von Anfang an an alles herangeführt. Mit der nötigen Achtsamkeit und Stück für Stück, aber stetig und mit steigender Anforderung.

Eine dieser "unmöglich erlernbaren" Techniken ist Koshinage
In letzter Zeit beim Training hab ich es mal gerade so recht und schlecht hingekriegt, als Uke
über die Hüfte meines Partners zu "rollfallen" ohne mir dabei den Hals zu brechen. Aber ordentlich zu fallen oder gar selber jemanden Koshinage zu werfen, davon war ich bisher weit entfernt. Gestern nun hab ich endlich mal jemanden erwischt, der selber Koshinage perfekt konnte, der mich da hervorragend heranführen konnte und der außerdem klein und zierlich gebaut war. Ich kontte es kaum glauben: sowohl das Fallen als Uke als auch das Werfen als Nage (das ist der, der die Technik ausführt) ist mir zum ersten Mal überhaupt gelungen *angeb*. Nun natürlich nicht so flüssig und elegant wie den Zweien auf dem Video aber ich habs hingekriegt!


Das zweite "gaaanz schwierige" ist der Freie Fall. Im alten Dojo die heilige Kuh der Fortgeschrittenen, im neuen Dojo eine Selbstverständlichkeit für Alle.

Auch den hab ich mit entsprechend sauberer Führung und unter geduldiger Anleitung eines erfahrenen Partners zum allerersten Mal richtig geschafft! Und es war gar nicht so furchtbar wie gedacht. Das Schwierigste daran ist die Angst davor.

Ich bin soooo stolz auf mich!