Mittwoch, 14. Mai 2008

Viola cornuta

Neulich hatte ich ja schon über meine Hornveilchen-Aussaat-Experimente geschrieben. Wenn man Blumen sich selbst überlässt, kann das ungeheuer spannend sein, weil man ja nie genau weiß, was am Ende dabei herauskommt.
Ich hatte die Erde aus den Blumenkästen, wie gesagt (hatte ich das schon gesagt?) im letzten Herbst zu Füßen eines Philadelphus ausgebreitet, - wohl wissend, daß sie durchsetzt mit Hornveilchensamen war. Jetzt wird langsam das ganze Ausmaß der Bescherung sichtbar, weil immer mehr der kleinen Pflanzen aufblühen und eine derartige Vielfalt an Blütenfarben an den Tag legen, daß ich das unmöglich für mich behalten kann. Wohlgemerkt die Elternpflanzen gab es in zwei Variationen, nämlich gelb-violett und weiß-violett:

viola2
drei gelbe und zwei tiefviolette Blütenblätter, -eine klassische Variante,

viola3
Farbverlauf von fast weiß bis violett mit dunkellila Äderchen,

viola4
rotviolett mit gelber Mitte,

viola5
verschiedene Gelbtöne mit lila Wolken durchsetzt,

viola6
noch ein eher klassisches Muster, gelb-violett aber unregelmäßiger verteilt,

viola7
auch sehr hübsch, - innen verschiedene violett-Töne mit gelb, nach außen hin in ein zartes lila auslaufend,

viola8
zart gelbviolett mit außergewöhnlicher Zeichnung,

und diese hier
viola1
finde ich ganz besonders schön . Ich nenne sie "Gewitterstimmung"
Die ist einfach nur ... entzückend! Diese tief dunklen Ränder und die mit dunkelvioletten Äderchen durchzogenen gelben Bereiche...
:-)

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